Bern entdecken

Bern Welcome

Wer weiss bereits alles über Bern? Wahrscheinlich am ehesten die Stadtführerinnen und Stadtführer, die nicht nur Gäste aus nah und fern, sondern auch Einheimische auf spannende Rundgänge mitnehmen. Von den Wahrzeichen der Stadt und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten bis zu geheimen Winkeln und verborgenen Schätzen: Die Rundgänge sind vollgepackt mit Wissenswertem und Interessantem, Witzigem und Überraschendem, Historischem und Aktuellem. Hier eine Auswahl der beliebtesten Touren:

Bern für Bernerinnen und Berner

Auf dieser Tour überraschen die Stadtführerinnen und Stadtführer Alt-Eingesessene mit bisher Unbekanntem – versprochen! Denn selbst wer täglich unter den Lauben unterwegs ist, kennt bestimmt noch nicht alle Geheimnisse der Bundesstadt. Wer weiss zum Beispiel, wo sich die Bären am Bärenplatz befinden? Oder bei welchem Gebäude die Fenster lediglich als Attrappen auf die Fassade gemalt sind? Auf dieser Tour gibt es die Antworten – zusätzlich zu ganz viel weiterem Insiderwissen. 

 

Bern für Bernerinnen und Berner

Lust und Laser

Der Rundgang «Lust und Laster» enthüllt Berns geheimnisvolle und verführerische Seite. Als Grundlage für die Führung durch die Untere Altstadt dienen Themen wie Habgier, Neid, Wollust und Völlerei. Wer den Erzählungen lauscht, erfährt haarsträubende Geschichten und erotische Anekdoten von damals und heute – etwa, wieso der Scharfrichter einen Lockenwickler der ganz speziellen Art bereithielt. Oder warum so manch einer von der Monbijoubrücke aus das Marzilibad mit dem Feldstecher observiert.

Rund ums Wasser

Die Aare ist mit 288 Kilometern der längste, ganzheitlich in Europa verlaufende Fluss und ziert das Luftbild der UNESCO-gekürten Altstadt. Wofür der Fluss früher sonst noch genutzt wurde, welche Geschichten hinter den verschiedenen Brunnen stecken und was es mit den Fontänen auf dem Bundesplatz auf sich hat? Bei dieser Führung bleiben keine Fragen rund ums Wasser unbeantwortet und auch Bernerinnen und Berner erleben garantiert einige Aha-Momente. 

Rund ums Wasser

«E Ligu Lehm» – das Matte-Quartier

Eine verruchte Vergangenheit und eine eigene Sprache namens «Matten-Berndeutsch» – das Matte-Quartier hat als ältester Stadtteil so manch haarsträubende Geschichte zu erzählen. Von Metzgern, Gerbern und Henkern aus aller Welt bewohnt, galt das Matte-Quartier als eher schäbiges Arbeiter-Viertel. Was hat es mit der eigenen Sprache auf sich und warum ist der Gehweg höher und die Lauben niedriger als anderswo in der Stadt? Die Antworten sowie weitere Fakten und Anekdoten zum Staunen und Schmunzeln gibt es auf dieser Stadtführung. 

Mattenhof

Auf rund 60 Kilometern verbindet die Radwanderroute 888 – Grünes Band Bern die Gemeinden rund um die Velostadt Bern. Sie führt über sanfte Hügel, den Flussufern der Aare entlang, durch kühle Wälder und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Gipfel des Berner Oberlands und den Wohlensee. Ideal für eine Tour mit dem E-Bike!

Rqadwanderweg

Die Strecke

Die Radwanderroute 888 – Grünes Band Bern kann von überall gestartet und beendet werden. Wenn zum Beispiel beim Flughafen Bern-Belp gestartet wird, geht es weiter durchs Belpmoos und nach Kehrsatz.
Hier geniessen die E-Bikerinnen und E-Biker den freien Blick auf das Aare- und Gürbetal und mit etwas Glück sogar bis auf das Panorama der Berner Alpen. Weiter geht es südlich vom Gurten durch das Köniztal und zu dem national bedeutenden Weiler Herzwil mit seinen typischen Berner Bauernhäusern. Urbaner wird es kurz drauf wieder unten in Niederwangen. Im weiteren Verlauf führt die Route über die weite Ebene des Bottigenmooses zum Ort mit dem speziellen Namen «Chäs und Brot» bei Oberbottigen. Hier sollen sich die Berner Truppen im Jahr 1339 während ihres Marsches nach Laupen verpflegt haben. Im Anschluss führt die Route nach Riedbach und Frauenkappelen hinunter an den idyllischen Wohlensee. Über die Wohleibrücke geht es nach Hinterkappelen und via Wohlen weiter dem Fuss des Frienisbergs entlang. Gut versteckt in den sanft kupierten Landschaften rund um Wohlen und Kirchlindach liegen die beiden Hochmoore Lörmoos und Büsselimoos, die unter Naturschutz stehen.

Zollikofen wird durchquert und anschliessend bei der Raststätte Grauholz, wird die Autobahn auf einer Brücke überquert. Danach geht’s schnell wieder ins Grüne. Es folgt der Anstieg zum Weiler Habstetten, um anschliessend in leichtem Gefälle das Worblental bei Deisswil zu erreichen. Durch das Gümligental via Allmedingen pedalen die E-Bikerinnen und E-Biker hinunter an die Aare. Entlang der Aare und Giessen wird durch die Auenlandschaft gefahren bis der Ausgangspunkt wieder erreicht ist. 

Radwanderweg

Erlebnistour in der Natur 

Das Grüne Band Bern ist aber weit mehr als eine Veloroute: Das Erleben und Geniessen der Landschaft stehen im Mittelpunkt. Mit dem E-Bike und einer frischen Brise im Gesicht wird auf entspannte Art relativ schnell eine beachtliche Distanz zurückgelegt. Unterwegs lohnt es sich immer wieder, einen kleinen Zwischenstopp einzulegen, die Aussicht zu geniessen, sich einen früchtetragenden Baum genauer anzusehen oder die Libellen bei einem Teich zu beobachten. Zahlreiche gemütliche «Bänkli» laden zum Verweilen ein, an Willkommenspunkten und Naturerlebnisorten warten spannende Fakten zu den lokalen Gegebenheiten sowie zu den Themen Natur und Landwirtschaft. In den charmanten Hofläden entlang der Strecke, finden sich alle Zutaten für ein feines Picknick. Wer Lust auf einen gemütlichen Kaffee hat, lässt es sich in einem der Landgasthöfe gutgehen. Absteigen und ein «Pöiseli» einlegen ist somit auf dem Grünen Band Bern nicht nur erlaubt, es wäre sogar schade, dies nicht zu tun. Klingt nach einem entspannten Ausflug ins Grüne? Genau das ist Radwandern – Entschleunigung pur! 

 

Wer lieber durch das Emmental fährt, stattet am besten den Herzschlaufen Burgdorf einen Besuch ab. Und zu den bestehenden Angeboten eröffnet am 26. Juni die Fernsichtroute Frienisberg und Ende August die Sagenroute Gantrisch. 

Mehr Informationen finden Sie unter Bern.com/radwandern.

Radwanderweg