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Grusswort der Gemeindepräsidentin von Bolligen

Was macht Bolligen, die Gemeinde mit rund 6’300 Einwohnerinnen und Einwohnern, zu einem solch beliebten, mit ÖV bestens erschlossenen Lebensort in der Agglomeration von Bern?

Zum einen haben wir gerade  in diesem Frühjahr gemerkt, wie gut Nachbarschaftshilfe in unserem Dorf noch funktioniert! Die Solidarität war spürbar, dazu möchte der Gemeinderat allen Beteiligten ganz herzlich danken!

Ein weiteres Argument finden wir in der Natur: Bolligen ist von viel Grünfläche umgeben, die gut ausgebauten Wander-, Forst- und Spazierwege laden ein zum Freizeitsport. Je nach Route bietet sich dem Entdecker ein wunderbarer Ausblick in die Weite. Wer diese Weite gebündelt betrachten will, steigt die Treppe hoch zum Wahrzeichen der Region, dem Bantigerturm.

In der Zeit des Corona Lockdowns hat es viele Ausflügler auch aus der Stadt in die Natur gezogen, so dass während einer gewissen Zeit die Anreise von motorisierten Fahrzeugen vom kantonalen Führungsstab  gar verboten werden musste.

Zu Bolligen gehören auch die Dorfschaften Habstetten, Flugbrunnen, Ferenberg, Bantigen und Geristein. In diesen Weilern kann man vielerorts in liebevoll eingerichteten Hofläden selbst gemachte Produkte einkaufen. Aber auch der Dorfkern von Bolligen bietet einiges: Im Dorfmärit, dem Einkaufszentrum mit attraktiven Geschäften, Bank und Arztpraxis findet man fast alles, was man im Alltag benötigt. Jeweils am Mittwochmorgen findet hier der Wochenmärit statt. Das Reberhaus, gleich vis-à-vis von der Kirche, ist weit über die Ortsgrenze hinaus als Kulturzentrum bekannt. In der Nähe des Schulhauses Lutertal, unweit vom Dorfzentrum entfernt, befindet sich das Hallenbad, welches sowohl im Sommer als auch im Winter geöffnet ist. 

In Bolligen bieten zwei privat betriebene Kindertagesstätten die Betreuung kleiner Kinder an. Die Genossenschaft Lutertalpark ermöglicht nahe dem Dorfzentrum altersgerechtes und barrierefreies Wohnen.

In welche Richtung wird sich Bolligen weiterentwickeln? Der Gemeinderat hat beschlossen, an der Machbarkeitsstudie «Kooperation Bern» teilzunehmen. Bald ist die Konsultationsphase abgeschlossen, die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger werden sich dazu äussern können, ob weitergehende Fusionsverhandlungen aufgenommen werden sollen oder ob wir unsere Selbständigkeit erhalten wollen. Bolligen wird sich in den kommenden Jahren sanft entwickeln. Es sind mehrere Projekte in der Planung. Wir wollen aber stets den Blick auf die gesunde Natur in der harmonischen Landschaft richten!

Kathrin Zuber, Gemeindepräsidentin Bolligen