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Grusswort der Gemeindepräsidentin von Emmen

Sehr geehrte Damen und Herren

Wie gut kenne ich Emmen? Diese Frage kann ich mir als neue Gemeindepräsidentin, vor allem aber als Emmerin in letzter Zeit häufiger stellen. Denn Vieles ist in Emmenbrücke in Bewegung
und wandelt sich. Noch vor wenigen Jahren waren die Tore der Viscosistadt für Besucher
verschlossen. Jetzt blühen hier Veranstaltungen, finden Konzerte, Theater- und Opernaufführungen
statt.  Die Hochschule Luzern - Design und Kunst wirkt nicht nur vom Hauptgebäude 745 aus, sondern bezieht im Erweiterungsbau 744 neue Räume für weitere Studenten und noch mehr Kreativität. Das Arbeiten im Areal mit einzigartigem industriellem Flair wirkt anziehend und
inspirierend für mehr als 100 Unternehmen. Das Ursprüngliche ist trotzdem geblieben. Im Schichtbetrieb und in höchster Qualität werden nach wie vor jene Industrieprodukte hergestellt, die den guten Ruf der Viscosistadt begründen.

Was vor einigen Jahren noch unmöglich schien, wird am Seetalpatz sichtbare Realität. Emmen erhält einen neuen Stadtteil und die ehemalige Verkehrsdrehscheibe präsentiert Stück für Stück ihr neues Gesicht. Der Seetalplatz wird zum Wohn- und Arbeitsstandort. Und vor allem entwickelt
sich ein Raum für gesellschaftliche Begegnungen, ausgerichtet auf zukünftige Bedürfnisse.
Im Projekt «Smart City Luzern Nord» werden diese Bedürfnisse und passende Möglichkeiten
ausgelotet und vernetzt. Ein Besuch dieser Orte verdeutlicht uns das grosse Potenzial. «Tramhüsli»,
«Nylon 7» und die «Zwischennutzung NF 49» sind ein Vorgeschmack für das lebendige Zentrum, das Emmen in naher Zukunft bereichern wird.

Kulturell und gesellschaftlich hat die Gemeinde schon heute viel zu bieten. Ein reges Vereinsleben
mit über 170 Vereinen und ein wachsendes kulturelles und sportliches Angebot sorgen für ein besonderes und abwechslungsreiches Gemeinschaftsleben. Als eine der grössten Gemeinden der Zentralschweiz hat Emmen eine ganz besondere «Stadtlandschaft». Einerseits eine urbane Infrastruktur an der Grenze zur Landschaft und andererseits ein Gemeinschaftsleben, das auch dank dem Einsatz vieler, ehrenamtlich tätigen Menschen in den Vereinen attraktiv ist. Und diese Vereine stellen sich und ihre Angebote vor.

Nehmen Sie sich die Zeit, um in dieser Publikation Überaschendes zu entdecken und die Gemeinde
Emmen neu kennenzulernen. Viel Vergnügen beim Lesen und vor allem viel Erfreuliches in
Emmen selbst.

Ramona Gut-Rogger, Gemeindepräsidentin